Übersicht aller Nachrichten
Sonntag, 20. April 2014

Klage gegen Thor Steinar-Geschäft zugelassen

Neben zahlreichen Demonstrationen gegen den vor wenigen Monaten in Hannover eröffneten Thor Steinar-Laden wird es für die Betreiber nun auch auf gerichtlichem Wege ungemütlich. Die Wohneigentümer dürfen gegen den Verkauf der umstrittenen Marke klagen. Währenddessen hat erstmals in London ein Geschäft der Marke seine Pforten geöffnet – ausgerechnet in einem Stadtteil, der einen hohen Anteil mit Menschen jüdischen Glaubens aufweist.

Mittwoch, 16. April 2014

Teurer Blackout

Vielerorts traf die NPD während des Wahlkampfs im Sommer des vergangenen Jahres auf Protest. In Greifswald griff einer ihrer Anhänger einen Gegendemonstranten an und fügte ihm mit einem Fußtritt in den vollen Lauf erhebliche Verletzungen zu. Nachdem der Angreifer zum ersten Prozesstermin im Dezember kurzfristig krank ausfiel, kam es gestern vor dem Amtsgericht Greifswald zur Verhandlung. Der 31-Jährige Marcus Gutsche wurde darin zur Zahlung von 80 Tagessätzen à 20€ verurteilt. Außerdem hat er die Kosten des Verfahrens und die Auslagen der Nebenklage zu tragen.

Donnerstag, 10. April 2014

93. und 94. Landtagssitzung in Sachsen: NPD auf „Breaking Bad“-Trip

Wenige Monate vor der Landtagswahl versuchte sich die sächsische NPD-Fraktion als Sprachrohr der Menschen im Freistaat zu inszenieren. Zur Erhaltung der Volksgesundheit hat sich die Mannschaft um den neuen Chef Holger Szymanski den Kampf gegen die Droge „Crystal Meth“ auf die Fahnen geschrieben – und sich in Widersprüche verstrickt. Die Rolle einer „Friedenstaube“, die die NPD-Fraktion in der Krim-Krise einzunehmen versuchte, wollte ihr ebenfalls niemand abnehmen.

Donnerstag, 10. April 2014

65. und 66. Landtagssitzung: „Sie, Herr Pastörs, und nicht die Asylbewerber sind eine Gefahr für unser Land“

Die Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern werfen ihre Schatten voraus – auch im Landtag. Nicht, dass sich Parteien in den letzten Tagen einen heftigen Schlagabtausch geliefert hätten, vielmehr fiel die NPD-Fraktion mit einem äußerst geringen Arbeitspensum auf. Nur einen Antrag und einen Gesetzentwurf stellte sie zur Diskussion. Der Antrag allerdings hatte es in sich, er strotzte nur so vor Menschenhass.